Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie gehört neben der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie und der Psychoanalyse zu den drei anerkannten kassenärztlichen Richtlinienverfahren zur Behandlung von psychischen Erkrankungen in der Bundesrepublik Deutschland. In die Verhaltenstherapie fließen unmittelbar Erkenntnisse aus der Forschung der Psychologie und der benachbarten Wissenschaften wie aus der Stressforschung, Psychobiologie oder Psychoneuroimmunologie u.ä. mit ein und sie gilt daher als eine empirisch überprüfte, an wissenschaftlichen Kriterien ausgerichtete Therapieform. 

In der Verhaltenstherapie werden anhand der Biographie/Krankheitsvorgeschichte (Anamnese) und der aktuellen Problematik/Symptomatik zusammen mit dem Patienten Lösungsstrategien mittels vorhandener Kompetenzen entwickelt und im Alltag erprobt. Die Therapie ist in unserer Praxis dabei mehr auf eine Veränderung oder Erweiterung von Handlungskompetenzen in der Gegenwart ausgerichtet.

Als zentral gilt hierbei die Bearbeitung der auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen und Schemata des Krankheitsbildes. Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Ziele in einem überschaubaren Rahmen zu erreichen und streben nach pragmatischen Lösungen. Sie werden von uns ermutigt, selbstbestimmte neue Verhaltensweisen auszuprobieren. Ihre Eigenaktivität ist also ein zentrales Merkmal in der Behandlung. 

Die Verhaltenstherapie ist somit problem- und handlungsorientiert, indem eine Erweiterung der allgemeinen Problemlösefähigkeit und somit eine vermehrte Selbstständigkeit im Umgang mit zukünftigen Schwierigkeiten angestrebt wird.